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Die Geschichte von Reiki.

Dies ist eine gekürzte Form der Reiki-Geschichte, und einige, eigentlich wichtige Details, sind nur in einem Nebensatz angedeutet. In jedem der gängigen Reiki-Bücher gibt es eine ausführliche Version zu lesen.

Der Beginn von Reiki, die Wiederentdeckung durch Dr. Mikao Usui, hat der Legende nach gegen Ende des letzten Jahrhunderts stattgefunden. "Legende" deshalb, weil bis heute keine wissenschaftlich gesicherte Biografie von Dr. Usui bekannt geworden ist. Die mündliche Überlieferung beruht auf Angaben von Hawayo Takata und einigen Hinweisen der neueren Zeit.

Auch wenn es von Reiki-Meister zu Reiki-Meister teilweise erhebliche Unterschiede in den Details der Geschichte gibt, so sind doch die Übereinstimmungen größer als die Unterschiede.

Dr. Mikao Usui Dr. Mikao Usui, der Wiederentdecker von Reiki, lehrte gegen Ende des letzten Jahrhunderts an einer christlichen Schule in Japan. Eines Tages wurde er von einem seiner Schüler gefragt, ob er denn vorführen könne, wie Jesus geheilt hat. Es stehe doch in der Bibel: "Ihr werdet all dies tun können und noch viel mehr."

Usui wusste auf diese Frage keine Antwort, war jedoch berührt durch die Ehrlichkeit, mit der sie gestellt worden war. Eigentlich war es etwas, wonach er selber schon gesucht hatte.

Er legte sein Amt nieder und begab sich auf die Suche in verschiedene Teile der Erde. Er fand schließlich ein Kloster, in dem es ihm erlaubt war, alte Schriftrollen zu studieren, die vermutlich von einem Schüler Buddhas geschrieben worden waren. Er meditierte tief über die dort enthaltenen Worte.

Eines Tages fand er in den Schriften Hinweise auf körperliche Heilung. Er versuchte deren Anwendung, aber kam zu keinem Ergebnis. In einer tiefen, 21-tägigen Meditations- und Fastenzeit auf einem heiligen Berg in der Nähe von Kyoto erhielt er Einsicht, wie die in den heiligen Schriften enthaltenen Symbole und Handlungsanweisungen für Heilung zu verwenden waren. Reiki war geboren.


Die Lebensregeln

Usui ging zunächst in die Bettlerviertel von großen Städten, um die Menschen von ihren Leiden zu befreien und ihnen Gelegenheit zu geben, wieder Arbeit zu finden und ein sinnvolles Leben zu führen. Er ging in mehrere Städte und als er nach einem Jahr wieder einige seiner Schützlinge traf, die aber immer noch bettelten und ihrem Leben keinen Sinn gegeben hatten, da merkte er, dass zur Heilung mehr gehört, als nur den Körper zu heilen. Auch die geistige Einstellung muss verändert werden. Er fügte die Lebensregeln hinzu:


Gerade heute, ärgere dich nicht.
Gerade heute, sorge dich nicht.
Verdiene dein Brot ehrlich.
Ehre deine Lehrer, die Eltern und die Älteren.
Sei dankbar gegenüber allem, was lebt.


Dr. Chojiro Hayashi Nach Usui's Tod führten viel seiner Schüler, die er zum Meister eingeweiht hatte, sein Vermächtnis fort. Darunter auch Dr. Chojiro Hayashi, ein pensionierter Offizier der kaiserlichen Marine.

Hayashi war Arzt und setzte Reiki systematisch zur Heilung ein. Er eröffnete eine Klinik in Tokyo und betreute dort Menschen über einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu einem Jahr.

Dabei machte er höchst erstaunliche Erfahrungen und erzielte viele Heilungen.

Hawayo Takata Frau Hawayo Takata, die einmal Reiki in den Westen bringen sollte, wurde während ihrer Suche nach Heilung ungefähr 1930 in diese Klinik geführt. Takata war 1900 auf der Insel Hawaii geboren worden. Mit dreißig Jahren verlor sie früh und unerwartet ihren Mann. Über diesen Verlust erkrankte sie selbst an einem gutartigen Tumor, den sie in Tokyo operieren lassen wollte. In der Klinik riet ihr mehrfach eine innere Stimme, nach einer anderen Heilmethode zu fragen. Nach kurzem Zögern vertraute sie der Stimme und fragte, ob es vielleicht eine andere Methode der Heilung geben würde.

Sie wurde schließlich in der Klinik von Dr. Hayashi behandelt und schon nach zwei oder drei Behandlungen wusste sie, dass sie Reiki erlernen wollte, um nicht bei jeder Erkrankung von ihrer Heimatinsel Hawaii nach Japan fahren zu müssen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelang es ihr, Hayashi zu überzeugen. Nach einem Jahr Aufenthalt in Tokyo und intensiver Praxis in der Klinik von Hayashi erhielt sie den zweiten Grad.


Reiki in Amerika

Zurück in Hawaii, eröffnete Takata in ihrem Haus eine eigene Reiki-Klinik. Bei einem Besuch von Hayashi wurde sie zur Reiki-Meisterin eingeweiht. Schon bald gab sie eigene Kurse auf der Insel und später auch auf dem Festland.

Später hatte Hayashi Vorahnungen, dass Japan bald in einen Krieg mit Amerika eintreten würde. Er rief Takata zu sich und gab ihr Anweisungen, wie sie sich während des Krieges zu verhalten habe, um ohne Schaden davonzukommen. Er selbst starb bald darauf, um einen Konflikt zwischen seinen Vaterlandspflichten und seinem Reiki-Meister-Sein auf ehrenhafte Weise beizulegen. Zuvor er ernannte Takata zu seiner Nachfolgerin.

Nach dem zweiten Weltkrieg gab Takata vorwiegend Behandlungen, und dies ganztags. Wo Nachfrage war, gab sie Reiki-Kurse und verbreitete so Reiki auf dem ganzen amerikanischen Kontinent. Für lange Zeit gab es außer Takata wohl keinen anderen Reiki-Meister in der westlichen Welt. Nach dreißig Jahren Reiki-Praxis begann sie, gegen Ende der siebziger Jahre, andere Meister einzuweihen. Bei ihrem Tod im Jahre 1980 gab es 22 Reiki-Meister, die von ihr eingeweiht worden waren.


Die Nachfolge

Es war Takata's Wunsch, dass ihre Enkeltochter, Phyllis Lei Furumoto, ihre Nachfolgerin werden sollte. Obwohl schon früh in Reiki eingeweiht, zeigte diese zunächst wenig Interesse an Reiki und ging einer eigene Karriere nach. Erst als sie ihre Großmutter auf einer Südamerikareise begleitete entdeckte sie Reiki für sich und wurde von Takata zur Reiki-Meisterin ausgebildet.

Nach dem Tod von Takata wurde Phyllis Furumoto von den anderen Meistern als Nachfolgerin ihrer Großmutter anerkannt. Doch war dies auch die Zeit, in der sich die ersten eigenen Richtungen entwickelten. So führt Dr. Barbara Ray die "AIRA" (heute: TRTAI) an, die insbesondere in den ersten Jahren eine kritische Haltung den anderen Meistern gegenüber hatte.

Ein Jahr nach dem Tod von Takata rief Phyllis Furumoto die Meister zu einer Gedenkversammlung zu Ehren Takatas zusammen. Aus diesem Treffen entstand später die "Reiki Alliance", eine weltweite Vereinigung von Reiki-Meistern. Furumoto selber ist 1992 aus der Reiki Alliance ausgetreten, um der Organisation die Möglichkeit zu geben, unabhängig von der Großmeisterin, eine eigene Meinung, zu finden. Das Austreten Furumotos sollte die Organisation in der Entwicklung unterstützen. Dennoch ist sie häufig auf der jährlichen Konferenz der Reiki Alliance anwesend, und hält dort auch Vorträge über Reiki.

Im Jahr 1988 hat Frau Furumoto bekannt gegeben, dass Meister selber Reiki-Meister einweihen dürfen. Obwohl Takata allen Meistern gesagt hatte, dass sie einen Meister einweihen könnten, verzichtete zunächst die überwiegende Zahl zugunsten der Großmeisterin auf diese Möglichkeit.